News - www.handball-preetz.de - Preetzer TSV
Mittwoch, 22 März 2017 07:45

Der Spitzenreiter wankte, fiel aber nicht (KN)

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50 Minuten – bis zum 25:26 – lieferte der Preetzer TSV der HG Hamburg-Barmbek einen Fight auf Augenhöhe. Dann ließen die Kräfte der Schusterstädter nach, zwei aufeinanderfolgende Zeitstrafen taten ihr übriges. Die Gastgeber zogen binnen vier Minuten auf 31:25 (53.) davon. „Die letzten zehn Minuten verwässern einen guten Eindruck. Das 36:27 spiegelt nicht unsere Leistung wider. Wir haben Barmbek geärgert“, erklärte PTSV-Co-Trainer Jörg Hofmann. Der PTSV hatte den Start verschlafen, lag schnell mit 1:5 (7.) im Hintertreffen, ehe der Preetzer Kapitän Luca Fabrizio, der erst mit dem Anpfiff die Spielstätte erreichte, sein Team zurück ins Match führte. Spätestens beim 10:10 (20.) waren die Gäste ebenbürtig und stellten dies bis kurz vor Schluss unter Beweis.

Kieler Nachrichten vom 20.03.17

Das 21:29 beim MTV Herzhorn war bereits die vierte Auswärtsschlappe des Kalenderjahres. Der Sprung ins gesicherte Mittelfeld wurde somit erneut verpasst. "Wir waren im Angriff konfus", hatte PTSV-Coach Dieter Eigemann eine Erklärung für den akuten Leistungsabfall nach 36 Minuten. Bis zum 13:14 (36.) hatten sich die Schusterstädter zwar nicht mit Ruhm bekleckert, konnten aber dank einer soliden Defensivleistung Anschluss an den Tabellensechsten halten. Dabei standen die Vorzeichen für einen Auswärtserfolg zwischenzeitlich gar nicht so schlecht, als der starke MTV-Kepler Mehmet Ataman nach einem Kontakt mit dem Preetzer Ingo Schmalz außerhalb seines Torraumes disqualifiziert (15.) wurde. "Das war nichts Schlimmes, aber die Regel ist nun mal so. Wir konnten an diesem Tage jedoch keinen Nutzen daraus ziehen", konstatierte PTSV-Co-Trainer Jörg Hofmann. Vielmehr schmerzte den PTSV das frühe verletzungsbedingte Ausscheiden von Linkshänder Maik Pries (20./Schulter). "Uns fehlten ohne Moritz Brütt, Kenneth Pries und Fin Lorenzen die Alternativen für den rechten Rückraum", sagte Eigemann, der das jedoch nicht als Ausrede gelten lassen wollte, und fügte an: "Wir haben uns in Eins-gegen-Eins-Situationen verzettelt, anstatt diszipliniert auf unsere Chancen zu lauern. Spieldisziplin ist das A und O erfolgreichen Handballs. Die Würfe, die wir uns genommen haben, war nicht gerechtfertigt." Die Quittung der Herzhorner folgte mit einem 6:1 Lauf zum 20:14 (45.). "Danach sind wir nur noch hinterher gehechelt. Sowohl dem Gegner, als auch dem Rückstand", resümierte Hofmann, der hofft, dass der PTSV am kommenden Sonntag (17 Uhr) gegen den THW 2 wieder sein Heimgesicht zeigt.

Kieler Nachrichten vom 01.03.17

Mittwoch, 22 Februar 2017 11:41

Preetz hat nun Luft nach unten (KN)

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Der Preetzer TSV konnte in der Handball-Oberliga Big Points im Abstiegskampf verbuchen: Im Kellerduell gegen den TV Fischbek behielten die Schusterstädter kühlen Kopf und triumphierten trotz kurzer Schwächephase letztlich ungefährdet mit 26:22 gegen den Oberliga-Aufsteiger.

Wir hätten deutlich höher gewinnen können“, stellte PTSV-Coach Dieter Eigemann mit Blick auf die zwischenzeitliche 23:13-Führung (44.) fest. Seine Schützlinge waren 45 Minuten diszipliniert der vorgegebenen Marschroute gefolgt, ehe zehn torlose Minuten kurzweilig für angespannte Mienen im PTSV-Lager sorgten. Entspannung trat erst ein, als Rechtsaußen Tim Jost den 6:0-Lauf der Gäste mit dem 24:19 (54.) stoppte. Dass der PTSV nochmals in Gefahr geraten sollte, war lange Zeit nicht absehbar. Mit einer aggressiven 6:0-Deckung zogen die Preetzer dem Fischbeker Angriff um Alleinunterhalter Aleksej Kiselev (7/4 Tore) früh den Zahn. Das schnelle Umschaltspiel ermöglichte einfache Tore aus erster und zweiter Welle. Über 7:2 (12.) und 14:7 (24.) gingen die Eigemänner mit einer 17:9-Führung in die Kabinen. Mittendrin im PTSV-Spiel war Stand-By-Spieler und Jungvater Moritz Brütt, der für den kurzfristig ausgefallenen Maik Pries (Grippe) auf der Linkshänderposition im Rückraum einsprang. „Mo hat gekämpft, gerackert und uns mit seinen Mitteln geholfen“, fand Eigemann lobende Worte für seinen Ex-Kapitän. Schwungvoll starteten die Gastgeber auch in die zweite Hälfte, ehe die komplett Rotation von Trainer Eigemann das „running system“ ins Stocken geraten ließ. „Alle wollten zeigen, was sie drauf haben. Dadurch wurde es undiszipliniert“, tadelte Eigemann. Doch die kompromisslose Abwehr um Stephan Lorey und Keeper Jascha Fehlberg (18 Paraden) hielt die Fischbeker Offensive bei 22 Torerfolgen. „Jetzt haben wir Luft nach unten. Das war das Ziel vor dem Spiel“, freute sich Eigemann über den sechs-Punkte-Abstand zum ersten Abstiegsplatz.

Kieler Nachrichten vom 22.02.17

Dienstag, 14 Februar 2017 13:18

PTSV-Frauen feierten 13. Sieg in Folge (KN)

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Nur das vereinsinterne Torhüterinnen-Duell zwischen Ann-Christin Steinhagen und Johanna Wichelmann endete leistungsgerecht Remis. Sie brachten die Stockelsdorferinnen jeweils eine Halbzeit zur Verzweiflung. Ansonsten machten bärenstarke Preetzer Pandas, angetrieben von Nina Rensmeyer im linken Rückraum, schon bis zum Pausenpfiff kurzen Prozess. Statt tempomäßig zu forcieren, schalteten Hannah Meenke, Danielle Rieckmann, Mandy Windmüller oder Judith Hehn fortan ihre Geschwindigkeit mit angezogener Handbremse ungefährdet zwei Gänge runter. "Es fällt selbst voll motiviert schwer, unsere Spannung jede Woche hundertprozentig zu halten, kommentierte PTSV-Trainer Dennis Olbert den verpassten, noch höheren Kantersieg. Regisseurin Melanie Sendzik (Fußbänderriss) durfte sich ruhigen Gewissens schonen. Dafür sammelte Rekonvaleszentin Jane König (Kreuzbandruptur verheilt) mehr Wettkampfpraxis.

Kieler Nachrichten vom 14.02.17

Dienstag, 14 Februar 2017 09:46

Aus schon nach 12 Minuten (KN)

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Und wöchentlich grüßt das PTSV-Murmeltier: Der Preetzer TSV findet in der Handball-Oberliga der Männer keinen Ausweg aus der saisonalen Berg- und Talfahrt. Die 29:33-Niederlage bei der HSG Schülp/Westerrönfeld offenbarte wieder das zweite, das inkonstante Gesicht der Schusterstädter. Nicht einmal zwölf Minuten waren beim Aufsteiger gespielt, da war der Drops eigentlich schon wieder gelutscht: Der Preetzer TSV hatte in der Heidesandhalle die Anfangsphase verschlafen und sah sich mit einem 3:11-Rückstand konfrontiert. Die Euphorie das 32:26-Sieges gegen den FC St. Pauli war wie weggeblasen. "Jeder denkt, es geht von allein. Einige haben wieder geglaubt, dass man Spiele mit einer Pulsfrequenz von 80 gewinnen kann", zürnte PTSV-Coach Dieter Eigemann nach dem Rückschlag im heißen Kampf um den Klassenerhalt.

Anstatt die HSG auf drei Punkte zu distanzieren, liegen die Eigemänner nun wieder einen Zähler hinter Schülp. Da auch der TuS Esingen überraschend gegen die SG WIFT gewann, sind die Preetzer wieder mittendrin im Abstiegskampf. "Wir bekommen einfach keine Konstanz in die Saison. Meistens nicht einmal in ein Spiel", konstatierte Eigemann, dessen Schützlinge bis zum Pausenpfiff immerhin auf 14:17 verkürzen konnten. "Danach war kein vernünftiges Spiel mehr möglich. Die Schiedsrichter haben massiv den Spielfluss unterbunden, in dem sie pausenlos Spieler beider Seiten von der Platte schickten. Das war völlig unnötig, das macht den Handball kaputt", übte Eigemann harsche Kritik am Schiedsrichtergespann David Brandes und Henning Recktenwald. Dennoch suchte er die Gründe für die Niederlage in den eigenen vier Wänden und kündigte Redebedarf an: "Unsere Leistungsträger haben nicht zu ihrer gewohnten Performance gefunden. Der Rest hat sich angepasst. Wir werden das aufarbeiten müssen."

Kieler Nachrichten vom 14.02.17

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